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Alejandro Fernandez’ wahr gewordener Traum

Die Lebensgeschichte von Alejandro Fernandez ist geprägt von den dunklen Seiten des spanischen Bürgerkriegs. Bereits im Alter von dreizehn Jahren hatte er sich alleine durchs Leben zu schlagen. Nach einer Ausbildung als Kunsttischler befasste er sich mit dem Verkauf von Landmaschinen und begann schliesslich selbst, diese zu konstruieren. Obschon seine Fabrik landesweites Ansehen genoss, schlummerte in ihm mehr und mehr der Traum einer eigenen Bodega zur Kelterung namhafter Weine. Sein Wunsch war es, die auf die Zeiten der Römer und Westgoten zurückgehende Tradition seiner Vorfahren im oberen Duero-Tal in Altkastilien fortzuführen.

Alejandro Fernández, unbestrittener Vorreiter für Spitzenweine aus dem Ribera del Duero, beweist was Pioniergeist bewegt. Nicht irgendeinen Tischwein wollte er vinifizieren, sondern einen grossen Wein, der sich mit den besten spanischen Weinen messen kann.

1972 kaufte er zusammen mit seiner Frau Esperanza eine Bodega mit einem Lager- und Presshaus, welches bereits im 16 Jh. erbaut wurde. Dieses Presshaus diente bis zur Ernte 1982 zur Aufnahme und Verarbeitung der Trauben. Im seIben Jahr erhielt Ribera deI Duero den offiziellen D.O. Status. Seit 1982 erfolgt die Gärung ausschliesslich mit abgebeerten Trauben, die während 12-18 Tagen bei einer Temperatur von ca. 28°C in modernen Stahltanks vergoren werden. Anschliessend wird der junge Wein in Eichenfässern ausgebaut. Diese Barricas sind eine geschickte Kombination aus französischem, spanischem und amerikanischem Eichenholz, die von den besten Küfern Spaniens hergestellt werden. Der Jungwein wird im ersten Jahr sechsmal, im zweiten Jahr viermal in andere Fässer umgezogen.

 



Alejandro Fernandez

Dieses Roulement von neuen bis dreijährigen Eichenfässern ist eines von Alejandros Geheimnissen in der Bereitung seiner Weine. Der Wein wird vor der Abfüllung nicht filtriert.

Mitte der 70er Jahre wurden in der Gegend anstelle von Reben bewässerte Reihenpflanzungen, so z.B. für Zuckerrüben, angelegt. Bereits damals erkannte Alejandro das Potential, welches in dieser Erde steckte und er erweiterte sein Rebgelände und erschloss es.

Schon nach wenigen Jahren eroberte sein Tinto Pesquera einen festen Platz unter den besten Rotweinen der Welt und der von Robert Parker publizierte Vergleich mit Chateau Petrus ist legendär.

Diese Lage mit seinen kargen, steinigen Böden ist der ideale Ort für die Reben und verspricht einen Wein von ausserordentlicher Konzentration und Kraft.

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